Bei der Neugestaltung des Pflegeheims De Waterdam stand ein Ziel im Mittelpunkt: eine Umgebung zu schaffen, die möglichst wenig an eine Institution erinnert und sich so wohnlich wie möglich anfühlt. Direktorin Marian Claeys übernahm die Verantwortung für die Einrichtungsentscheidungen und arbeitete dabei eng mit Haelvoet zusammen.
„Wir wollten vor allem eine Einrichtung schaffen, die nicht institutionell wirkt, sondern warm und wohnlich ist, möglichst wie ein echtes Wohnzimmer“, erklärt Claeys. Diese wohnliche Atmosphäre zog sich wie ein roter Faden durch die Gestaltung der Wohnbereiche und der kleineren Rückzugsorte in den Fluren. Unterschiedliche Sitzmöglichkeiten bieten den Bewohnern die Möglichkeit, selbst einen Platz zu wählen, an dem sie sich wohlfühlen.
Farben und Materialien mit einem klaren Ziel
Die Farbwahl war kein Zufall. Warme Farbtöne für Böden und Sitzbereiche sollten den Raum „lesbar“ machen: Die Bewohner sollen auf einen Blick erkennen können, wo die Küche endet und der Wohnbereich beginnt. Deshalb entschied sich Claeys bewusst für andere Stühle in der Küche als im Wohnzimmer, ergänzt durch einen Bereich mit Flotex-Belag und eine leicht abweichende Deckengestaltung, um dem Sitzbereich eine eigene Identität zu verleihen.
Auch die Farbkombinationen wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt, nicht in einer einzigen einheitlichen Farbe, sondern in Nuancen, die harmonisch zusammenpassen. So kann ein Sofa problemlos von einem Wohnbereich in einen anderen umgestellt werden, ohne dass es fehl am Platz wirkt.
Für die Zielgruppe der pflegebedürftigen älteren Menschen war Ruhe ein entscheidender Aspekt. „Neben der wohnlichen Atmosphäre ist für diese Zielgruppe jedes Detail wichtig. Wir haben sehr genau auf die Reize geachtet: Die Umgebung soll warm wirken, aber nicht überstimulierend sein. Keine grellen Farben, sondern beruhigende Farbtöne“, so Claeys.
Komfort, der auffällt
Die Möbel von Haelvoet waren für Claeys keine Unbekannten. Bereits bei einem früheren Projekt hatte die Direktorin verschiedene Modelle kennengelernt und getestet. Ein Besuch im Showroom gab dem Team die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle und Materialien miteinander zu vergleichen. Die endgültige Wahl fiel auf Stühle, die sowohl in Bezug auf Komfort als auch auf Design hervorragend zum Einrichtungskonzept passten. Dank der Möglichkeit, Sitzfläche und Rückenlehne in unterschiedlichen Farben und Stoffen zu kombinieren, konnte das Mobiliar zudem individuell auf jeden Raum abgestimmt werden.
Dieser Komfort zeigt sich auch im Alltag von De Waterdam. „Man sieht, dass viele Bewohner in den Sesseln entspannen. Einige halten dort sogar ihren Mittagsschlaf, einfach weil sie so bequem sind“, bemerkt Claeys.
Auch die Polsterung weckt die Neugier der Besucher. „Viele Menschen kommen vorbei und fühlen kurz nach, ob es wirklich Stoff ist oder nicht“, erzählt Claeys. Diese Reaktion unterstreicht, wie stark sich die Möbel vom traditionellen Bild von Pflegemöbeln unterscheiden, sowohl in ihrer Optik als auch in der Materialwahl.
Die Neugestaltung von De Waterdam zeigt, wie durchdachte Entscheidungen bei Farben, Materialien und Möbeln zu einer warmen und vertrauten Wohnumgebung beitragen. Funktionalität und Komfort gehen dabei Hand in Hand mit dem Ziel, das von Anfang an im Mittelpunkt stand: den Bewohnern einen Ort zu bieten, der vertraut wirkt und sich wie ein echtes Zuhause anfühlt.
Umfang des Projekts : Einrichtung von Wohnbereichen, Aufenthaltsräumen, Begegnungszonen und Rückzugsorten in einem Pflegeheim mit Relaxsesseln, Stühlen, Tischen und Loungemöbeln für eine wohnliche Atmosphäre.